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Heimspiel von ÍF Fuglafjørður im Stadion Í Fløtugerði vor beeindruckender Kulisse - inkl. Liveübertragung.
Rund 53.000 Einwohner, 17 Klubs, mehrere Ligen.
Gerade einmal rund 53.000 Einwohner leben auf den Färöern. Auf einer Inselgruppe inmitten des rauhen Nordatlantiks, bestehend aus 18 kleinen Inseln, etliche Seemeilen entfernt gelegen zwischen Island und Schottland. Rundherum nichts als Wellen und Gischt.
Ungeachtet der geringen Einwohnerzahl organisieren die sportbegeisterten Färinger über ihren Fußballverband beeindruckende vier Ligaebenen allein im Männerfußball. 17 Vereine mit zahlreichen Teams kicken auf den Schafsinseln, wie die Färöer aufgrund der nahezu überall grasenden Wappentiere übersetzt heißen. Allen Fußballplätzen gemein: beeindruckende Aussichten auf den tiefblauen Nordatlantik, tiefe Fjorde oder senkrecht ins Meer hinabfallende Klippen. Die Bedingungen beim Fußball können sich manchmal mehrfach während eines Spiels ändern, denn ständig ändern sich Wind, Wetter und Wolken. Aufgrund der geringen Landfläche bildet sich kein kontinentales Klima aus, wie bei einer kleinen Boje im weiten Meer.
Die Qualität des färöischen Fußballs kann sich – trotz geringer Einwohnerzahl und isolierter Lage – aber absolut sehen lassen. Ganz besonders in jüngerer Vergangenheit beim Klaksvíkar Ítróttarfelag auf der Nordinsel Borðoy, wo die finanzstarke Gemeinde Klaksvík für gute Rahmenbedingungen sorgt. „Koa Ui“, wie die Klub-Abkürzung „KÍ“ ausgesprochen wird, verpasste als Färöischer Meister 2023 nur um Haaresbreite die Quali für die Champions League und sorgte in Fußball-Europa für Aufsehen.
Wie funktioniert der Fußball auf den Färöern, was sind seine Ziele? Wie fühlt es sich an, mit der Herren-Mannschaft von TB Tvøroyri zunächst zwei Stunden von Suðuroy übers Wasser und anschließend mit dem Bus über Pässe und durch kilometerlange Unterwassertunnel zum Auswärtsspiel in den Norden zu fahren? Was macht den färöischen Fußball so besonders, so einzigartig?
In dem ausgiebig bebilderten Buch „Koyr á Føroyar – Fußball auf den Färöern“ geht es um die Geschichte des färöischen Fußballs, seine Organisation und Entwicklung, seine Vereine und nicht zuletzt um schöne (Fußball-)Geschichten drumherum – wie das jährliche Pokalfinale des Løgmanssteypið im Nationalstadion Tórsvøllur, zu dem jährlich rund zehn Prozent der färöischen Gesamtbevölkerung pilgern. Interviews mit Protagonisten des färöischen Fußballs sowie Tipps für eine eigene Fußballreise auf die Inseln runden das Buch ab. Koyr á Føroyar – auf geht’s Färöer!
rund 180 Seiten (natürlich ohne Verwendung von KI)
voraussichtlich A4-Format
30,00 Euro inkl. Versandkosten (Ausland entsprechender Aufpreis)
Erscheint 2025 (leider etwas verspätet …)
Rund 1.500 Menschen sind in der Fuglafjarðar kommuna zu Hause. Die “Fahrstuhlmannschaft” ÍF spielt hier eine wichtige Rolle.